Am Buffaure fährt man non solo Ski; man taucht ein in eine perfekte Verbindung aus Pisten, traumhaften verschneiten Landschaften und Kunstwerken, die das Erlebnis noch magischer machen. Direkt neben den Skipisten kann man nämlich einen majestätischen Adler, ein Wolfsrudel, aber auch originelle Throne und wirklich kuriose Sitzgelegenheiten bewundern. Das Skigebiet Buffaure beherbergt zahlreiche Holzkunstwerke von Franz Avancini – einem Künstler aus dem Trentino, der seit über zwanzig Jahren in der Szene aktiv ist und auf unzählige spektakuläre Kreationen zurückblicken kann – und von Marco Nones, einem weiteren Künstler, der im Fleimstal (Val di Fiemme) lebt und arbeitet, Performer ist und als Vertreter der Umweltkunst gilt. Die Kunstwerke von Marco Nones, die den Weg ‚Der sitzende Pfad‘ bilden, sind nur im Sommer zu sehen, da sie entlang der Panoramakämme liegen, die den Col de Valvacin mit dem Sella Brunech verbinden.
DAS WOLFSRUDEL
Wenn du auf Skiern vom Col de Valvacin in Richtung der Buffaure-Hochebene hinabfährst, kannst du kurz unterhalb der Hütte ‚Baita Cuz‘ fünf äußerst imposante Wölfe entdecken. Sie sind sechs Meter lang, fast zwei Meter hoch und mit einem Geflecht aus Ästen bedeckt, die vom Boden der umliegenden Wälder gesammelt wurden. Ein wahres Wunderwerk aus der Feder des Künstlers Francesco Franz Avancini.
„Für jeden Wolf“, erklärt Avancini, „haben meine Mitarbeiter Igor, Simone und ich drei Traktorladungen Holz verwendet, mit denen wir das zuvor angefertigte Eisengerüst Flechtwerk für Flechtwerk verkleidet haben. Pro Figur haben wir etwa sechs Tage gebraucht.“

DER RIESENADLER
Zwischen den Pisten ist eine Einkehr in der Baita Cuz genau das Richtige. Direkt hier, nur wenige Schritte von der Hütte entfernt, hat der Künstler Francesco Avancini einen riesigen Holzadler angesichts der majestätischen Dolomiten geschaffen. Aus geschnitzten Lärchenbrettern formte der Künstler einen Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 12 Metern und einer Höhe von zweieinhalb Metern.
Aus jedem Blickwinkel eignet sich der majestätische Adler für eindrucksvolle Panoramafotos. Von unten hebt er sich vom blauen Himmel ab, während man ihn beim Umrunden mit Blick auf den Rosengarten oder die Monzoni-Gruppe auf einem Foto verewigen kann. Wer sich direkt neben seinen Krallen positioniert, kann zudem so tun, als ob er vom Adler davongetragen wird.
Ein originelles Projekt ganz im Stil von Avancini, der in seiner langen Karriere immer wieder ganz besondere und alternative Kreationen aus Eisen und Holz ins Leben gerufen hat. ‚Rund zwanzig Tage hat dieses Werk gedauert‘, erzählt er, ‚und meine Tage wurden vom Rhythmus della Natur bestimmt – mit dem Wecken im Morgengrauen, bereits oben auf dem Berg, und Arbeit bis zum Sonnenuntergang, begleitet von Wildtieren, die oft vorbeischauten, und vielen neugierigen Touristen. Es ist eine echte Genugtuung‘, so sein Fazit, ‚einer ganz präzisen Vision in meinem Kopf Gestalt verleihen zu können, die ich aber ohnehin vorab durch Entwürfe mit dem Auftraggeber teile.‘

ORIGINELLE UND PANORAMISCHE SITZGELEGENHEITEN
Das ist noch nicht alles! Am Buffaure werden selbst die Pausen zu einem Erlebnis. Auf der Hochebene erwarten dich für deine Momente der Entspannung die Maxi-Holzliegestühle, die für angenehme Augenblicke der Ruhe und des Genießens der umliegenden Landschaft sorgen. Am Col de Valvacin hingegen findest du die wunderschöne Bank mit Schmetterlingsflügeln, die einen atemberaubenden Blick auf die Langkofelgruppe bietet.
Hier zu entspannen ist noch schöner!



IRRGARTEN: BUFFYS VERSTECK
Es heißt „Buffys Höhle“ und ist ein großer Irrgarten aus Holz. Und groß ist er wirklich! Seine Ausmaße sind wahrlich beeindruckend: Es handelt sich nämlich um stolze 400 Quadratmeter, die in viele kleine Gänge unterteilt sind. Der Irrgarten wurde vom Trentiner Künstler Franz Avancini überwiegend aus Holz und natürlichen Materialien hergestellt. Ein wahres Kunstwerk, ganz im Stil derer, an die uns dieser Künstler schon seit Langem gewöhnt hat.
Die Höhle von Buffy ist nur wenige Schritte von der Bergstation der Kabinenbahn entfernt.
Es handelt sich um ein originelles Projekt, das für die Kleinsten konzipiert wurde, aber sicherlich auch die Großen neugierig machen und begeistern wird. Jeder kann sich nämlich in die Holzgänge wagen, um das Versteck des kleinen Hasen Buffy zu suchen. Entlang des Weges kann man auf drei versteckte Nischen stoßen, in denen verschiedene Überraschungen auf euch warten. Kurz gesagt: Es wird in jedem Alter ein Spaß sein, sich für einen Moment zwischen Spielen und optischen Täuschungen wie dem superlustigen, auf dem Kopf stehenden Raum zu verlieren.
Eine unterhaltsame e charmante Art, die Welt „da draußen“ zu vergessen und wieder zum Kind zu werden.
In der Mitte des Irrgartens „versteckt“ sich schließlich die am sehnlichsten erwartete Überraschung: Es handelt sich um die Riesenskulptur aus geflochtenen Ästen, die genau den kleinen Hasen Buffy darstellt. Aber wusstet ihr eigentlich, dass es Buffy wirklich gibt? Er ist nichts anderes als ein zuckersüßes Häschen aus einem Wurf, der direkt neben dem im Bau befindlichen Wolfsrudel Unterschlupf gefunden hatte… So süß und geliebt, dass er zur echten und offiziellen Maskottchen des Buffaure gewählt wurde.
Der Irrgarten ist im Allgemeinen auch im Winter zugänglich.



















